Fimo ist eine Modeliermasse, die zum Aushärten 30 Minuten lang bei 110 Grad Celsius im Backofen verbringen muss. Angeboten wird sie in vielen Farben und zwei Varianten: Classic und Soft. Was man verarbeiten will muss man sich selbst überlegen. Ich verwende meistens die Soft Variante, aber auch nur, weil die Classic im Bastelladen oft ausverkauft ist
.
Wenn ich mit Fimo modelliere gehe ich genauso vor, wie mit Chavant. Ich schneide kleine Klötze aus dem Block, mach aus einem Klotz mehrere Kügelchen und verarbeite sie nach und nach. Fimo muss man meistens ein wenig Kneten, damit es weich wird.
Zwei Eigenschaften schätze ich an Fimo besonders. Zum einen kann man das Modell nach dem Backen noch ein wenig nachformen, da es erst hart wird, wenn es kalt ist. Zum anderen kann man in Schichten arbeiten. Sprich eine Schicht machen, Backen, abkühlen lassen, mehr Fimo auftragen, wieder Backen etc.
Fimo verwende ich z.B. für Vorlagen von Münzen, für Schmuckstücke und auch unsere Kronen sind aus Fimo!
Die Münzen auf den Fotos wurden nach Vorlagen aus Fimo gegossen. Wenn ich die nächsten Münzen entwerfe und Gussformen davon erstelle, werde ich es Dokumentieren und dann hier eine Anleitung veröffentlichen. Die Kronen wurden durch die angesprochene Mehrschichttechnik erstellt und bekamen dann einen Überzug
aus billig Blattgold (auch Schlagmetall genannt). Hier gilt das gleiche wie für die Münzen, demnächst steht wieder der Bau einer neuen Krone an, den ich dann dokumentieren werde.
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Hi,
tolle Beispiele dafür was man alles mit Fimo machen kann. Ich bin gespannt auf die Anleitung.
Eine Frage hab ich dann aber doch – bricht Fimo eigentlich schnell? Wenn man auf Larp fährt leidet das Gepäck ja doch mal, wenn man wieder mehr als notwendig ins Auto quetscht.^^
lg kerstin
Fimo bricht nicht so schnell, es ist auch gebacken noch leicht Flexibel und nicht porös. Die Krone musste schon einiges mitmachen, allerdings hat sie einen verstärken Kern aus geleimten Filz, der dem ganzen als Gerüst dient.