Die ersten Münzen die ich selbst aus Zinn gegossen habe, hatten eine ganz klassische Vorlage aus Fimo. Dazu habe ich einfach auf zwei Scheiben ein Motiv modelliert, die Scheiben im Backofen härten lassen und dann zusammengeklebt. Mit dieser Technik lassen sich recht ansehnliche Ergebnisse erziehlen, mir waren die Motive auf den Münzen aber noch nicht filigran genug. Nach einiger Zeit des Grübelns kam dann meine Frau auf die Idee, die Vorlage für die Münze als Negativ in eine Linoleum Platte zu schnitzen. Gesagt getan, Motiv aufgezeichnet und mit dem “Spezialwerkzeug” herausgeschnitzt. Mit ein wenig Übung, Fingerspitzengefühl und Sorgfalt kam ein richtig tolles Motiv zu stande.
Im nächsten Schritt wurde ein Klumpen Fimo in die so entstandene Form gepresst. Dieser Teil entpuppte sich als gar nicht so leicht. Durch experimentieren haben wir herausgefunden, dass es am besten ist, auf das Fimo noch eine weitere Linoleum Platte zu legen und mit einer Rolle das Fimo in die Form zu walzen. Man sollte mehrere Versuche machen und nur die gelungenen Vorlagen behalten. Der Rest ergibt sich wie gehabt. Man backt die Vorlagen und klebt dann die Vorder- und Rückseite aufeinander. Dann kann man entweder die Kanden vorsichtig abschleifen oder mit etwas Fimo einen Rand modellieren und die Vorlage nochmal backen.
Diese Technik eignet sich vor allem, wenn man mehrere Vorlagen für eine mehrfach Form benötigt. Leider habe ich keine Fotos zu diesem Beitrag, da meine Digicam grade ihren Dienst verwehrt. Ich wünsche trotzdem viel Spaß beim Nachmachen.
Related posts:

