Im letzten Beitrag habe ich beschrieben, wie das Amulett modelliert wurde. Hier möchte ich jetzt zeigen, wie ich es vergoldet habe. Zum vergolden verwende ich Schlagmetall aus dem einfachen Grund, weil es billiger ist als Blattgold. Schlagmetall und den dazugehörigen Kleber bekommt man im gut sortierten Bastellgeschäft. Das von mir verwendete Schlagmetall ist dünngewalztes Messing. Die einzelnen Blättchen sind so dünn, dass sie durchsichtig sind, wenn man sie gegen das Licht hält. Das Zeug ist so dünn, dass es schon beim Anschauen reißt. Man sollte es nicht mit bloßen Fingern anfassen und beim Verarbeiten die Luft anhalten. Als Hilfsmittel verwende ich Pinsel von unterschiedlicher Größe... [Read more...]
Ich habe mir zum Ziel gesetzt ein Amulett für meinen Magier-Charakter aus Fimo zu basteln. Natürlich könnte ich genauso gut in den Esoterik Laden um die Ecke gehen und mir eines kaufen, aber ich möchte ein wirklich personalisiertes Stück haben. Wäre ja schlimm, wenn man auf Con einen anderen Magier mit dem gleichen Teil um den Hals begegnet, der einem erklärt, dass er das Amulett aus den Ruinen der alten Stadt Gorgonau geborgen hat und es den mächtigen Dämon Uzulkar beheimatet. Bevor man richtig loslegt, muss man sich klarwerden, was man denn überhaupt machen will. Hier ist oft eine Bleistiftskizze hilfreich. Allerdings muss ich sagen, dass man es selten so hinbekommt wie man es geplant... [Read more...]
Auf dem Mark sind viele Produkte erhältlich um Verbrennungen und Narben zu schminken. Aber sogar professionelle Schminkkünstler greifen beim Schminken auf ein natürliches Produkt zurück, nämlich Gelatine. Gelatine ist nichts anderes, als Eiweiß. Man bekommt es in Platten oder in Pulverform. Die Verarbeitung ist sehr einfach, man benötigt nur ein wenig heißes Wasser in dem die Gelatine eingeweicht wird. Mit einem Spatel flüssig aufgetragen, oder als Platte aufgeklebt und nachbearbeitet kann man schnell und einfach schöne Wunden bauen. [Read more...] Read More →
Ich möchte heute eine einfache aber geniale Möglichkeit für magische Rituale oder einfach nur fürs richtige Ambiente für den wichtigen Plotstrang bei denen ein kleines Feuer benötigt wird vorstellen. Alles was man dazu benötigt ist: eine Rolle handelsübliches Toilettenpapier, etwas Lampenöl und eine feuerfeste Schaale. Alles was man tun muß ist, das Toilettenpapier in die Schaale zu stellen und dann mit einem kräftigen Schuß Lampenöl zu turchtränken. Das Ganze vorsichtig anzuünden und man erhält ein kleines Feuer, das ca. zehn Minuten lang brennt. Das Toilettenpapier verbrennt dabei fast Rückstandslos und es gibt auch keine herumfliegenden, brennenden Papierfetzen. // Grade... [Read more...]
Richtige Beleuchtung ist das A und O für stimmiges Ambiente. Hier möchte ich eine alternative zu kleinen Knicklichtern vorstellen, die wiederverwendbar ist und eine längere Leuchtdauer hat. Ich spreche von Leuchtdioden. Die Methode, die ich hier beschreibe ist klein, billig, vielseitig einsetzbar und schnell herzustellen. Man braucht nur drei Dinge: eine Leuchtdiode, eine Knopfbatterie und etwas Tape. Dioden und Knopfbatterien kann man oft billig bei ebay ergattern, oft lohnt es sich größere Mengen zu kaufen, da hier der Preis pro Stück um einiges geringer ist. [Read more...] Read More →
Die Idee einer “echten” Drachenschuppenrüstung spukte schon einige Zeit in meinem Kopf herum, nur wusste ich lange nicht, wie ich das realisieren sollte. An echte Drachenschuppen kommt man so schlecht heran und ich wollte etwas stabiles haben, daher kam Schaumstoff und Latex nicht in Frage. Als ich kurz vor Weihnachten nach einem passenden Geschenk für meine Frau suchte kam ich über diese vielen Drachenfiguren die es in diversen Shops gibt. Diese Figuren bestehen aus Kunstharz bzw. Polyresin und werden als nahezu unzerstörbar bezeichnet. Grund genug sich weiter mit dem Material zu beschäftigen. Polyresin ist eine zwei Komponenten Gießmasse mit einer Tropfzeit von zwei bis fünf... [Read more...]
Fimo ist eine Modeliermasse, die zum Aushärten 30 Minuten lang bei 110 Grad Celsius im Backofen verbringen muss. Angeboten wird sie in vielen Farben und zwei Varianten: Classic und Soft. Was man verarbeiten will muss man sich selbst überlegen. Ich verwende meistens die Soft Variante, aber auch nur, weil die Classic im Bastelladen oft ausverkauft ist . Wenn ich mit Fimo modelliere gehe ich genauso vor, wie mit Chavant. Ich schneide kleine Klötze aus dem Block, mach aus einem Klotz mehrere Kügelchen und verarbeite sie nach und nach. Fimo muss man meistens ein wenig Kneten, damit es weich wird. [Read more...] Read More →
Auf meiner Suche nach einer guten Modelliermasse für meine Vorlagen für Masken und Applikationen fand ich heraus, was die Experten in Hollywood dafür verwenden. Chavant ist nach seinem Erfinder Claude Chavant benannt. Bei dieser Masse handelt es sich um Ton, der nicht auf Wasserbasis, sonder auf Öl und Wachsbasis besteht. Der große Vorteil bei dieser Masse ist, dass sie niemals richtig aushärtet. Die Vorlagen können über lange Zeiträume hinweg bearbeitet werden und behalten dabei die Form und die Details. Je nach Temperatur wird der Ton härter oder weicher. Bei ca. 35 Grad Celsius hat der Ton eine Konsistenz von Plastilin und läßt sich sehr leicht verarbeiten. Bei niedrigerer Temperatur... [Read more...]
Einfach Kunstblut drauf und fertig. Ne, im Ernst, ein richtig gut Geschminkter NSC, ob es ein verwundeter Peter Plot oder ein dahinwelkender Zombie ist macht immer viel her und schafft Ambiente. Im Handel gibt es zahlreiche Latexapplikationen von unterschiedlichster Qualität. Auch Matrizen zum Selbergießen von Wunden hab ich schon in der Hand gehabt. Wenns aber eine Wunde sein soll, die auf den Plot abgestimmt ist, sowas wie ein “Zorro Zeichen” das der Oberbösewicht jedem Gefangenen in die Haut ritzt, dann muss man schon kreativ werden. Alles was man dazu braucht, ist, eine x-beliebige Modeliermasse (ich nehme dafür einen speziellen Ton auf Ölbasis), etwas Gibs, Latex (vorzugsweise... [Read more...]
Für manche Dinge benötigt man einfach eine Menge Blut… Eigentlich schwöre ich ja auf die Produkte von Kryolan, aber ab gewissen Mengen geht das leider viel zu sehr ins Geld. Leider sind meine ersten Selbstversuche im Kunstblutkochen ziemlich in die Hose gegangen. Das einzige, was rot war, waren am Schluss meine Hände und die Küche, die Brühe aber, die ich fabriziert hatte, war zwar von der Konsistenz her überzeugend… aber pink!?! Glücklicherweise bin ich auf der letzten Con mit einer Kunstblutvariante in Berührung gekommen, die wirklich echt aussieht, man kann sie ohne weiteres essen und sie ist außerdem auch noch billig! Sogar im trockenen Zustand sieht das Zeug richtig... [Read more...]










